Brigitte Jäger-Dabek

Brigitte Jäger-Dabek

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Brigitte Jäger-Dabek, Jahrgang 1952, wuchs in Stade auf. Ihre Jugendjahre wurden geprägt durch den Schüleraustauch mit Frankreich und ihre reiselustigen Eltern, die ihr auf ausgedehnten Reisen das Interesse an fremden Ländern vermittelten. Eine besondere Faszination übte der Vordere Orient mit seiner Kultur, aber auch all seinen Problemen, auf sie aus. Sie studierte daher in ihrem ersten beruflichen Leben in Hamburg Politik und Islamwissenschaft, bevor sie sich aus familiären Gründen zu einem radikalen Wechsel entschloss und den Familien-Optikerbetrieb übernahm.

Dem Reisen blieb sie treu, nun auch mit dem eigenen Segelboot. Die erste Reise nach Polen veranlasste sie, aus dem unbekannten Osten zu berichten, und führte zu ihrem dritten Berufsleben, in dem sie als freiberufliche Autorin mit den Schwerpunkten Polen, Naher Osten, Islam und Integration tätig ist.

Bei CONBOOK veröffentlicht

Fettnäpfchenführer Ägypten

Fettnäpfchenführer Ägypten

Wie man das Land der Pharaonen verstehen lernt

(Titel ist nicht mehr lieferbar!)

Interview

Vollständiger Name: Brigitte-Barbara Jäger-Dabek, geb. Jäger

Geboren: 1952 in Stade

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Ich erzählte Freunden von Polen, mit dem Blick von innen, da fiel der Satz: »Schreib das doch mal auf«. Das war der Denkanstoß und Anfang. Autorin wurde ich, weil ich nicht nur über Sehenswürdigkeiten und kulturelle Besonderheiten berichten wollte, sondern auch über die Menschen und ihren Alltag, auch darüber, wie sie über uns denken.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Die Bereicherung des eigenen Lebens durch neue Sicht- und Denkweisen aus anderen Kulturen.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Der Strand der Elbinsel Krautsand – Heimat. Die Kurische Nehrung und ihr außerirdisches Licht. Beirut war es vor der Zerstörung. Ein Segelboot vom Meer umgeben. Masuren und die Entdeckung der Langsamkeit.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Expedition/Tour mit Arved Fuchs und seinem Schiff Dagmar Aaen.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Eigentlich keines.

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Es gibt Autoren, die einige Wochen in einem Land recherchieren, einen Reiseführer schreiben und sich dann flugs das nächste Land vornehmen. Einen Reiseartikel oder ein Ortsportrait zu verfassen, ist die eine Sache, ein Reisebuch oder gar Reiseliteratur zu verfassen, ist für mich etwas ganz anderes. Ich möchte zu den Autoren gehören, die ein Land, seine Menschen und die Kultur profunde kennen und auch kulturelle Besonderheiten mit dem Blick von innen erklären können sowie kulturelle Kompetenz vermitteln. Dazu gehören für mich auch Kenntnisse der Landessprache.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Meine Schwerpunkte bleiben Polen und der Nahe Osten. Doch auch meine alte Liebe Frankreich lockt. Und dann wäre da noch Kuba, seit ich ein paar wunderbare kubanische Menschen kennengelernt habe. Aber da muss ich wohl erst noch besser Spanisch lernen...