Michael Pohl

Michael Pohl

Michael Pohl ist Reisejournalist, Zeitungsdesigner und Großbritannienexperte und gondelt sowohl in diesen Funktionen als auch ganz privat immer wieder durch die Welt. Meist ist er irgendwo jenseits des Ärmelkanals anzutreffen, wo er selbst gelebt hat und wo er seit Jahren für Reportagen und Analysen Land, Leute und das politische Geschehen beobachtet.

Michael Pohl schreibt für mehrere Tageszeitungen und Onlineauftritte. Als Buchautor befasst er sich vor allem mit den Britischen Inseln.

Bisher veröffentlicht

Fettnäpfchenführer London

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Ein Reiseknigge für das größte Dorf Englands - Stadt-Edition

Fettnäpfchenführer Großbritannien

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Wie man England mit links übersteht

Hotelgeschichte(n) weltweit

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75 Herbergen, in denen das Bett zur Nebensache wurde

Interview

Vollständiger Name: Michael Pohl

Geboren: 1972 in Hannover

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Ein Deutschlehrer sagte mir mal, ich könne besser schreiben als reden.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Aus dem Alltag auszubrechen.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Zuhause. Naja, und dann vielleicht noch Sydney.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

In 80 Tagen um die Welt.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Dass Briten angeblich nicht kochen können. Stimmt in der Regel nicht (mehr).

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Man kann sich auch an offenen Türen den Kopf einrennen.(Kästner)

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Um die Welt.

Weitere Informationen

Interview im Domradio Kultur

Hören Sie ein interessantes Hintergrundinterview mit Michael Pohl zu seinen Hotelgeschichten weltweit, (Domradio Kultur vom 18.08.2013)

Interview SWR1 - Der Abend

Ein weiteres Radio-Interview mit Michael Pohl zu "Hotelgeschichte(n) weltweit), diesmal auf SWR1 in der Sendung "Der Abend".

Michael Pohl im CONBOOK Magazin

Waldorf Astoria, New York: Wo der Waldorfsalat kreiert wurde

Zwei rohe Äpfel und etwas Sellerie klein schneiden, dazu eine Portion guter Mayonnaise – fertig ist der Waldorfsalat. Zumindest jene Variante, die sich Oscar Tschirky Ende des 19. Jahrhunderts ausgedacht hat. Von Walnüssen, wie sie heute allerorten für diesen Salat verwendet werden, fehlt in seinem Originalrezept jede Spur. Tschirky war zu jener Zeit Restaurantchef des New Yorker Waldorf-Hotels – und er gilt als Erfinder des Waldorfsalats.

Sofitel Legend Santa Clara, Cartagena: Wo es ein Kloster zu literarischem Ruhm brachte

Diese Mauern zeugen von Geschichte: Bereits im Jahr 1621 wurde das Sofitel Legend Santa Clara in der kolumbianischen Stadt Cartagena de Indias fertiggestellt – damals jedoch noch als Kloster. Doña Catalina de Cabrera, eine der führenden Philanthropen Kolumbiens, hatte nach ihrem Tod 1607 eine Summe von 2.500 Pesos sowie ein Grundstück für den Bau ebenjener Anlage hinterlassen. 14 Jahre später war sie fertig und es zogen die Schwestern des Santa-Clara-Ordens ein; der Konvent blieb insgesamt 240 Jahre an diesem Ort.

Kempinski Hotel Bristol, Berlin: Wo ein ganzes Hotel von Ost nach West zog

Es war Theodor Fontane, der sich Ende des 19. Jahrhunderts mit einer zwar nicht weltbewegenden, aber doch interessanten Frage der Zeit befasste: In etlichen Städten – vor allem in Europa, aber auch in anderen Gebieten der Welt – wurden in dieser Zeit Hotels unter dem Namen »Bristol« eröffnet. Warum bloß, fragt sich der Autor in seinem 1897 erschienenen Roman Der Stechlin.