Mischa-Sarim Vérollet

(© Carolin Wessel)

Mischa-Sarim Vérollet

Mischa-Sarim Vérollet, geboren 1981 auf Gibraltar, strandete mit drei Jahren in Ostwestfalen. Er wuchs in der Provinzmetropole Bielefeld auf, wo er 2004 auch zum ersten Mal auf einer Poetry-Slam-Bühne stand. Inzwischen ist er einer der bekanntesten Poetry-Slam-Künstler Deutschlands. 2009 erschien der Erzählungsband Das Leben ist keine Waldorfschule bei Carlsen (ausgezeichnet als Kuriosester Buchtitel 2009), 2010 der Roman Warum ich Angst vor Frauen habe. Obwohl Mischa-Sarim Vérollet wie die meisten Bielefelder inzwischen in Berlin lebt, kehrt er nicht zuletzt dank seiner Dortmunder Lesebühne LMBN regelmäßig in seine westfälische Heimat zurück.

Bei CONBOOK veröffentlicht

Westfalen

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Interview

Vollständiger Name: Mischa-Sarim Vérollet

Geboren: 1981 in Gibraltar

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Weil ich nicht anders kann. Die Geschichten in meinem Kopf wollen raus. Zu guter Letzt ist die Schriftstellerei schon immer ein Traumberuf gewesen. Ich habe den besten Job der Welt.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Ich bin grundsätzlich ein neugieriger und rastloser Mensch. Ich finde es toll, Neues zu entdecken. Außerdem komme ich auf Reisen zur Ruhe und finde zu mir.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Am Meer, mit einem guten Menschen und einer Flasche Wein (und bevorzugt mit einer Katze).

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Überall dorthin, wo keine Spinnen sind. Total gern nach Neuseeland, Alaska oder Island. Neugierig bin ich auch auf Tristan da Cunha.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Ich habe französische, englische und deutsche Vorfahren. Wo soll ich anfangen? Ich verstehe mich jeden Tag miss ...

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Home is where the cat is.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Als Autor kreuz und quer durch Deutschland. Als privat Reisender dorthin, wo ich noch nie zuvor war.