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Aus der Presse![]() "Hakenbergs ganz persönlicher Blick auf Bayerns Hauptstadt steckt voller Witz und Ironie. [...] Zwischen all den augenzwinkernden und liebevollen Beobachtungen und Notizen finden sich informative, optisch von kleinen Brezeln umrahmte Kästen, in denen kurz und knapp das Wichtigste über Karl Valentin, Pumuckl oder nette Cafés versammelt ist." (Carolin Fries, Süddeutsche Zeitung, 26. November 2011) News, Special & mehr | Lisa Graf-RiemannLisa Graf-Riemann, Jahrgang 1958, in Passau geboren, studierte Romanistik und Völkerkunde an der LMU München, in Murcia (Südspanien) und Coimbra (Portugal). Sie war als feste freie Redakteurin bei Kindlers Neuem Literaturlexikon und danach als Autorin und Redakteurin von Lehrwerken und Lernmaterialien für große Schulbuchverlage tätig. Sie spricht fünf Fremdsprachen und kennt sich auf der Iberischen Halbinsel bestens aus. Ihr Traumkontinent ist und bleibt Mittel- und Südamerika. Sie lebt heute in den Berchtesgadener Alpen und frönt dort ausgiebig ihrer neu entdeckten Berg-Leidenschaft. KurzinterviewVollständiger Name: Elisabeth Josefa Graf-Riemann Geboren: 1958 in Passau Warum sind Sie Autorin geworden? Weil Schreiben das ist, was ich am besten kann. Jedenfalls besser als Brücken bauen, Autos verkaufen, Opern singen, Extremklettern oder Tennis spielen. Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert? Wir reisen, um uns in Erinnerung zu rufen, dass wir nicht alles wissen. Das hat der Schweizer Philosoph Alain de Botton gesagt. Und dass uns auf Reisen wieder bewusst wird, dass die Welt viel größer, geheimnisvoller und aufregender ist, als es uns vorkommt, wenn wir den ganzen Tag zu Hause sitzen und in unseren Alltag verstrickt sind. Es ist auch eine Möglichkeit, das Staunen wieder zu lernen. Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt? Ich glaube schon, dass es magische Orte gibt. Das Steinerne Meer in den Berchtesgadener Alpen, direkt vor meiner Haustür, gehört ganz sicher dazu. Auch die wilden Atlantikstrände im Norden Portugals, die Rías in Galicien oder die Atacamawüste im Norden Chiles. Auch Bauwerke können magische Orte sein, wie die maurische Mezquita von Córdoba oder die Alhambra in Granada. Und Begegnungen mit Menschen, egal an welchen Orten der Welt sie stattfinden. Freunde, geistige Verwandte, zu finden, ist überall gleich schön, ob im kroatischen Hinterland oder im guatemaltekischen Urwald. An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen? Ich hätte gern mit Alexander von Humboldt, trotz Höhenkrankheit und schlechter Ausrüstung, 1802 den Chimborazo in Ecuador bestiegen. Vielleicht hätten wir dann den 6.310 Meter hohen Gipfel doch noch erreicht. An welcher Expedition würden Sie gerne teilnehmen? Eine auf die 3.000 Meter hohen Tafelberge in Venezuela, die von den Ureinwohnern tepuis, Häuser der Götter, genannt werden. Sie sind wie Inseln im Regenwald, mit eigenem Klima und endemischer Flora und Fauna. Mein Expeditionstraum für die nächsten Jahre. Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen? Als Sprachentalent (ich spreche fünf Fremdsprachen) und Schreibende habe ich eine Art siebten Sinn für Menschen und fremde Kulturen. Ich rieche Fettnäpfchen schon von Weitem und meist gelingt es mir, nicht hineinzutreten. Zumindest in den "romanischen" Kulturen, mit denen ich am meisten zu tun habe, bewege ich mich wie ein Fisch im Wasser. Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten? "Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest. Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt. Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun. Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein." (Lessing) Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft? Das Steinerne Meer und den Untersberg, einen Tafelberg vor meiner Haustür, werde ich auch weiterhin auf verschiedenen Routen durchwandern und durchklettern. Die Tepuis von Venezuela locken aus der Ferne. | Aktuelles
12.01.2012
Autorenreise: Auf den Spuren von Witwentröstern und lila PudelnReiseanbieter Dr. Tigges bietet in diesem Jahr die Reise zum Buch an [mehr ...]
11.01.2012
"In Indien": Neuer Blog im CONBOOK MagazinUnsere Autorin Karin Kaiser reist durch Indien und schreibt ihre Erfahrungen live für uns nieder [mehr ...]
15.12.2011
Neu im Programm: Der ultimative Ratgeber für den Schritt nach FrankreichDie Journalistin Andrea Kother liefert den perfekten Berater in Buchform - für Reisende und Auswanderer [mehr ...]
05.12.2011
Neu auf unserer Homepage: Das CONBOOK MagazinAmüsantes und Wissenswertes aus der ganzen Welt [mehr ...] Termine
10.02.2012 19:00h
Sandro Mattioli liest aus seinen beiden WerkenLesung aus dem "Fettnäpfchenführer Italien" und "Die Müll-Mafia"
17.02.2012 20:00h
Lesung aus "Witwentröster und lila Pudel" im Alten Rathaus in HöfingenHolger Hommel präsentiert asiatische Momente in Höfingen bei Leonberg
16.03.2012 19:00h
Holger Hommel liest in Sindelfingen aus dem "Heimatbuch Schwabenland"Das Gasthaus "Zum Hirsch" präsentiert eine schwäbische Dinner-Lesung
20.04.2012 15:00h
Vergnügliche Lehrstunde deutsch-spanischer MissverständnisseUnsere Fettnäpfchenführerautorin Lisa Graf-Riemann präsentiert interkulturelle Fallstricke in Bremen |