USA  

Erleben Sie New York City und die schönsten Ziele der Neuenglandstaaten

Routenreiseführer USA – Neuengland

Auf dem Fahrrad nach Westafrika

Ein Coffee to go in Togo

Die längste Kaffeepause aller Zeiten

Der Überraschungserfolg

Wanderjahre eines Wellenreiters

Der autobiografische Reise-Abenteuer-Surf-Liebes-Kult-Roman von Andreas Brendt

Lesenswert

Lasst die Chinakinder zu Wort kommen!

Ein beeindruckendes Portrait der »jungen Wilden« im Reich der Mitte

Länderdokumentation

»Bin mal kurz beim Nachbarn, Schatz!«

Die große Freiheit Australiens in 151 beeindruckenden Momentaufnahmen

Aus dem CONBOOK Magazin

Beiträge unserer Autoren

Julia Schoon

Winke-winke vom Teller: Horrorhühner

Solange die Haxen noch unten am Huhn dran sind, ist ihre Beschaffenheit eher als hornig zu bezeichnen. Fußbäder und Pediküre, die bei unsereins das Hautbild verbessern, haben sich noch nicht auf dem Hühnerhof durchsetzen können. Wer einmal das gackernde Federvieh dabei beobachtet hat, wie es auf seinen mageren, nackten Stelzen durch den Mist stakst, wird sich unweigerlich fragen: Kann man Hühnerfüße wirklich essen? Wird einem die südostasiatische Delikatesse dann serviert, lautet die Frage eher: Will man das essen?

Kai Blum

»Bei meiner Auswanderung hätte ich mir so einen Ratgeber gewünscht«

Seit über 15 Jahren lebt Kai Blum bereits in den USA. Sein erfolgreicher Ratgeber »Alltag in Amerika« ist kürzlich in der vierten, komplett überarbeiteten Auflage erschienen. Im Interview spricht er mit uns über seine Auswanderung, seinen Alltag in Amerika und den vergangenen US-Wahlkampf.

Anja Obst

Wohnen in einem nicht-existenten Haus

Nachdem ich mittlerweile die Meldefrist für in Spanien lebende Ausländer um gut 21 Monate überzogen haben, sitze ich in der Stadtverwaltung von Sant Pol, um dies endlich nachzuholen. Ehrlich gesagt, hätte ich diese Wahl nicht getroffen, überlegte ich nicht, mir ein Auto zu kaufen. Und ohne Anmeldung könnte ich dieses gar nicht ummelden.

Anja Obst

Der Weg ist das Ziel, zwangsläufig

Nachdem Spanien lange eines der wirtschaftlichen Sorgenkinder der EU war, berichten viele große Zeitungen nun von einem Boom im letzten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit sank, das BIP nahm um stolze 1,2 Prozent laut Spiegel und Die Welt zu. Ich habe auch eine Idee, wo die neuen Reichtümer investiert werden könnten: In Schilder!

Kai Blum

There’s No Such Thing As Free Lunch

alles hat seinen Preis (wörtlich: so etwas wie kostenloses Mittagessen gibt es nicht) Ab Mitte des 19. Jahrhunderts boten viele amerikanische Kneipenwirte kostenloses Mittagessen (free lunch) an, vorausgesetzt dass man etwas zum Trinken kaufte. Damit war das Essen natürlich nicht umsonst, sondern die Kosten dafür waren im Getränkepreis enthalten.

Julia Schoon

Amor in Knoblauchsoße – wer isst denn sowas?

»Igitt, schleimig!«, ist die wohl häufigste Reaktion außerhalb Frankreichs auf den Vorschlag, Schnecken zu essen. Oder wie es Julia Roberts in Pretty Woman formulierte: »Schlüpfrige Scheißerchen!« Oft vermischen sich ja über die Jahrhunderte die kulinarischen Gepflogenheiten von Völkern, die dicht beieinander leben. Doch während die grundehrliche Boulette direkt eingemeindet wurde, ist diese Spezialität unseres Nachbarlandes bei uns an einer Mauer aus Knödel, Kassler und Kohlroulade abgeprallt.

Rudi Hofer

Remember, remember the 5th of November

Man muss sich das nur einmal plastisch vor Augen führen: Ein religiöser Extremist beschließt den Sitz einer Regierung inklusive deren Vertreter in die Luft zu jagen. Doch kaum ist die größte Aufregung verebbt, wird der Jahrestag seiner sorgfältig geplanten Tat mit symbolischen Freudenfeuern und Brillantfeuerwerken begeistert gefeiert. Und der Rebell selbst wird im Laufe der Zeit zur Kultfigur politischer Bewegungen stilisiert.

Kerstin und Andreas Fels

Blamage-Quiz Japan

Wer den Fettnäpfchenführer Japan liest, dem wird schnell klar, dass es eigentlich völlig unmöglich ist, nach Japan zu reisen, ohne sich dabei unsäglich zu blamieren. Diese Erfahrung muss auch Herr Hoffmann (Anm.: Protagonist des Titels) machen: vom Tragen der falschen Schuhe auf der Toilette bis zum ketzerischen Verstoß, die Ess-Stäbchen in den Reise zu stecken - Herr Hoffmann lässt keine Möglichkeit aus, sich als unwissender Ausländer zu outen.

Weitere aktuelle Artikel

Deutsch-Koreanische Zwiegespräche | Heute: Frühstück

Die U-Bahn rast aus einem Tunnel an die Oberfläche. Die aufgehende Sonne taucht das Abteil plötzlich in ein warmes Licht. BIELLE (klatscht in die Hände) »Ich freue mich darauf wieder mit dem Auto von Deutschland in die Niederlande zu fahren. Einfach so eine Grenze zu passieren, ohne dass man merkt, gerade ein anderes Land betreten zu haben. Das ist wirklich toll.«

Silvester an der Copacabana

So frei und improvisierend Brasilianer in ihrem Alltag oft sind, so viele Bräuche und Traditionen gibt es in diesem Land anlässlich Silvester. Aberglaube ist grundlegend für eine lange Liste an Ritualen, die man in dieser Nacht zelebriert. Dazu gehören u.a. die weiße Kleidung, kombiniert mit goldenem oder silbernem Schmuck, um das neue Jahr mit ein wenig Aberglaube und noch mehr Wohlstand zu beginnen.

Public Viewing auf Spanisch

Jogi Löw hat es geschafft: Deutschland ist Fußball-Weltmeister! Obwohl ich diesem Sport nicht viel abgewinnen kann, sind Weltmeisterschaften doch immer aufregend. Fans versammeln sich und verfolgen gemeinsam die mal mehr, mal weniger spannenden Begegnungen. Mich interessieren dabei meist nur die Deutschlandspiele, für den Rest reichen mir die Ergebnisse. Und das neunzigminütige Nachjagen des Balles macht mir auch nur Spaß beim Public Viewing.

Hotel Nacional de Cuba, Havanna: Wo Amerikas Unterwelt ein und aus ging

Konferenzen in Hotels sind an sich nicht ungewöhnlich – diese hingegen hätte unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten wohl nie stattfinden dürfen: Im Dezember 1946 trafen sich die Mafiabosse Amerikas im kubanischen Havanna, unter anderem um ihre Tätigkeitsgebiete abzustecken. Eine Woche kamen sie im fürstlichen Hotel Nacional zusammen, einem Ort, an dem sie zur damaligen Zeit halbwegs außerhalb der Beobachtung der amerikanischen Behörden standen.

Und immer wieder dieser Kalle

Ich bin ein Kind der analogen Generation. Als Teenager stand ich jeden Sonntag mit meinem Kassettenrecorder vor dem Radio, um aus der wöchentlichen Hitparade des derzeitige Lieblingslied aufzunehmen. Mitunter dauerte das Wochen. Es war wie ein Fluch, dass — just als die Aufnahme lief — jemand zur Tür hereinkam. Den Song mit der kleinen Unterbrechung: »Das Essen ist fertig« zu hören, machte wenig Spaß.

Haafu an Bord

Laut meiner Frau wird unsere Reise der reinste Alptraum, ein veritabler Horrortrip. Dabei geht es nach Japan, und sie ist Japanerin. Sie ist ihrer Heimat verbunden und wird im deutschen Alltag nicht müde, deren Vorzüge aufzuzählen. Generell ist sie also Japanreisen gegenüber alles andere als abgeneigt. Es ist auch nicht so, dass diese spezielle Reise uns an besonders unwegsame, unerforschte oder anderweitig ansatzweise alptraumhafte Orte innerhalb des Landes bringen würde.

Panama Geisha und das harte Brot des Heimwehs

Neulich, auf den letzten Metern unseres letzten längeren Japanaufenthalts, seufzte meine Frau: »Ich habe ein bisschen Heimweh!« Da seufzte ich innerlich: Was will sie denn noch?! Wir sind in Tokio, wo sie aufgewachsen ist und die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat, sogar nur wenige Bahnminuten von ihrem Elternhaus entfernt, das wir mehrmals in der Woche besuchen. Ist das nicht Heimat genug?

Kempinski Hotel Bristol, Berlin: Wo ein ganzes Hotel von Ost nach West zog

Es war Theodor Fontane, der sich Ende des 19. Jahrhunderts mit einer zwar nicht weltbewegenden, aber doch interessanten Frage der Zeit befasste: In etlichen Städten – vor allem in Europa, aber auch in anderen Gebieten der Welt – wurden in dieser Zeit Hotels unter dem Namen »Bristol« eröffnet. Warum bloß, fragt sich der Autor in seinem 1897 erschienenen Roman Der Stechlin.

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Im CONBOOK Magazin

Wie die Made im Busch: proteinhaltige Lebensretter
Für Australiens Aborigines sind sie wichtige Eiweißlieferanten in der kargen Outback-Diät: fette, fingerlange Maden, die in den Wurzeln des Witchetty-Busches leben (von dem sie auc [weiterlesen ...]


Interview mit unserem »Japan 151«-Autor Fritz Schumann
Der gebürtige Berliner Fritz Schumann reist regelmäßig nach Japan, von wo aus er für verschiedene deutsche und japanische Medien berichtet. Für den CONBOOK Verlag verfasste er die [weiterlesen ...]


Einer geht noch, einer geht noch rein: Turducken & Yorkshire Christmas Pie
Es ist das perfekte Feiertagsessen für Unentschlossene vom Stamme »Fleisch ist mein Gemüse«: Mit Turducken können sie Truthahn, Ente und Hühnchen auf den Tisch bringen, und zwar al [weiterlesen ...]


Die Venus vom Hohlen Fels
Die Venus vom Hohlen Fels ist eine Elfenbeinfigur, die in der Karsthöhle »Hohler Fels« in der Schwäbischen Alb gefunden wurde. Mit einem Alter von über 35.000 Jahren ist die Venus [weiterlesen ...]

Beachtenswert

Route 66

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Die legendäre Route durch den Westen Kanadas