Der Überraschungserfolg

Wanderjahre eines Wellenreiters

Der autobiografische Reise-Abenteuer-Surf-Liebes-Kult-Roman von Andreas Brendt

Auf dem Fahrrad nach Westafrika

Ein Coffee to go in Togo

Die längste Kaffeepause aller Zeiten

USA  

Erleben Sie New York City und die schönsten Ziele der Neuenglandstaaten

Routenreiseführer USA – Neuengland

Lesenswert

Lasst die Chinakinder zu Wort kommen!

Ein beeindruckendes Portrait der »jungen Wilden« im Reich der Mitte

Japan-Krimi  

Hinter der Maske des Todesgottes

Ein Polizistenmörder hält Tokio in Atem  

Aus dem CONBOOK Magazin

Beiträge unserer Autoren

Nina Büttner, Emel Mangel, Henrieke Moll

Von Bossa Nova zu MPB und Tropicália

In den 50er-Jahren kam ein junger Mann aus Bahia nach Rio de Janeiro: João Gilberto. Er mischte sich unter eine Clique von Jugendlichen aus der Mittelschicht Copacabanas, die sich in den botecos (Straßencafés und -kneipen) und Wohnungen traf, um zusammen zu musizieren. Er präsentierte ihnen seinen neu entwickelten verzögerten Anschlag auf der Gitarre. Dazu gehört sein fast flüsternder Gesang, der sich elegant verzögert auf die Musik setzt und dabei alle Halbtöne mitnimmt, sodass es sich fast dissonant anhört.

Anja Obst

Die Polizei, dein Freund und Helfer?!

Jedes Mal, wenn eine Darmerkrankung meines Hundes mich zur besten Tiefschlafzeit auf die Straßen zwingt, fährt eine Polizeistreife an mir vorbei. Egal, zu welcher Uhrzeit. Mittlerweile glaube ich kaum noch an einen Zufall und vermute, es gibt Sensoren im Revier, die jede nächtliche Bewegung aufzeichnen und das Ausrücken der Staatsdiener zur Folge haben.

Dennis Kubek

Deutsch-Koreanische Zwiegespräche | Heute: Frühstück

Die U-Bahn rast aus einem Tunnel an die Oberfläche. Die aufgehende Sonne taucht das Abteil plötzlich in ein warmes Licht. BIELLE (klatscht in die Hände) »Ich freue mich darauf wieder mit dem Auto von Deutschland in die Niederlande zu fahren. Einfach so eine Grenze zu passieren, ohne dass man merkt, gerade ein anderes Land betreten zu haben. Das ist wirklich toll.«

Kerstin und Andreas Fels

Blamage-Quiz Japan

Wer den Fettnäpfchenführer Japan liest, dem wird schnell klar, dass es eigentlich völlig unmöglich ist, nach Japan zu reisen, ohne sich dabei unsäglich zu blamieren. Diese Erfahrung muss auch Herr Hoffmann (Anm.: Protagonist des Titels) machen: vom Tragen der falschen Schuhe auf der Toilette bis zum ketzerischen Verstoß, die Ess-Stäbchen in den Reise zu stecken - Herr Hoffmann lässt keine Möglichkeit aus, sich als unwissender Ausländer zu outen.

Julia Schoon

Amor in Knoblauchsoße – wer isst denn sowas?

»Igitt, schleimig!«, ist die wohl häufigste Reaktion außerhalb Frankreichs auf den Vorschlag, Schnecken zu essen. Oder wie es Julia Roberts in Pretty Woman formulierte: »Schlüpfrige Scheißerchen!« Oft vermischen sich ja über die Jahrhunderte die kulinarischen Gepflogenheiten von Völkern, die dicht beieinander leben. Doch während die grundehrliche Boulette direkt eingemeindet wurde, ist diese Spezialität unseres Nachbarlandes bei uns an einer Mauer aus Knödel, Kassler und Kohlroulade abgeprallt.

Anja Obst

»Was, bitte, ist ein Senfhund???«

Das Nutzen von Redensarten und Sprichwörtern ist für mich die Königsdisziplin in dem stetigen Fluss des Lernens einer neuen Fremdsprache. In der chinesischen Sprache gibt es zum Beispiel haufenweise Metaphern, die aber nur ein Könner verwenden sollte.

Rudi Hofer

Regentag in Neuseeland

Nein, wir reden nicht übers Wetter! Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser (geboren am 15. Dezember 1928 als Friedrich Stowasser) kam dereinst aus einem kleinen Alpenstaat nach Aotearoa, um das Städtchen Kawakawa aus seinem Dornröschenschlaf wach zu küssen. Von 1975 an erkor der Künstler diesen Ort in Neuseeland zu seiner Wahlheimat.

Michael Pohl

Raffles, Singapur: Wo Singapur einen eigenen Cocktail bekam

Ein Besuch des Singapurer Raffles-Hotels ist beinahe so etwas wie eine Zeitreise: Ein Hauch von Kolonialzeit weht Gästen entgegen, sobald sie sich dem Grundstück nähern. Inmitten einer ansonsten fast vollständig neu gebauten Innenstadt hat sich das Raffles ein Stück Vergangenheit bewahrt. Tradition verpflichtet eben.

Weitere aktuelle Artikel

Sonne, Sand und Sondermüll

Ein Parkplatz in Puerto de la Cruz, Teneriffa. Eine Familie fährt vor, packt ihr Picknick aus und genießt den sonnigen Nachmittag direkt an der Küstenpromenade. Während sie essen, fallen Plastikverpackungen, leere Dosen und Servietten achtlos zu Boden. Ich mache mich schon bereit, verbal meinen Zeigefinger zu heben.

2046 Stufen bis aufs Treppchen

»Bù fāngbiàn! Unbequem!«, hört man die Taipeher mit den Achseln zuckend seufzen, wenn der Aufzug oder die Rolltreppe mal ausfallen sollte. Umgeben von grünen Bergen liegt die Hauptstadt Taiwans eingezwängt in einem Becken, und deswegen wird aus Platzmangel in die Höhe statt in die Breite gebaut. Kein Wunder also, dass es hier unzählige Hochhäuser gibt und man tagtäglich auf Rolltreppen und in Aufzügen nach oben und wieder nach unten getragen wird.

Greta lebt auf großem Fuß

Ziemlich dick, aber eigentlich für dieses Wetter gar nicht schlecht. Obwohl es draußen fast zu warm ist, zwanzig Grad weniger wären irgendwie angenehmer. Die Spikes unter ihren Füßen sind nicht zu sehen, aber sie geben guten Halt im überfrorenen Schneematsch. Greta wagt ein paar schnellere Schritte und stolpert. Die Füße sind doch zu groß, jedenfalls im Vergleich zu ihren eigenen. Oder sollte sie Schuhe sagen? Dicke braune Fellschuhe sind es. Leider bleibt schon nach wenigen Metern der Matsch in ihnen hängen und bildet krustige graue Flocken im Kunstfell. Das sieht nicht besonders romantisch aus, aber die wenigsten Zuschauer haben im Moment Interesse an Gretas Füßen. Alle schauen ihr ins Gesicht, oder dorthin, wo ihr Gesicht sein könnte.

»Podemos« - »Wir können« - Ich allerdings nicht ...

Die Kommunalwahlen in Spanien haben nicht nur im In- sondern auch im Ausland für Schlagzeilen gesorgt. Kein Wunder, musste doch die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy kräftig Federn lassen. Der Parteiname Podemos, zu deutsch: wir können, kann somit auch wörtlich gesehen werden.

Sofitel Legend Santa Clara, Cartagena: Wo es ein Kloster zu literarischem Ruhm brachte

Diese Mauern zeugen von Geschichte: Bereits im Jahr 1621 wurde das Sofitel Legend Santa Clara in der kolumbianischen Stadt Cartagena de Indias fertiggestellt – damals jedoch noch als Kloster. Doña Catalina de Cabrera, eine der führenden Philanthropen Kolumbiens, hatte nach ihrem Tod 1607 eine Summe von 2.500 Pesos sowie ein Grundstück für den Bau ebenjener Anlage hinterlassen. 14 Jahre später war sie fertig und es zogen die Schwestern des Santa-Clara-Ordens ein; der Konvent blieb insgesamt 240 Jahre an diesem Ort.

Haafu an Bord

Laut meiner Frau wird unsere Reise der reinste Alptraum, ein veritabler Horrortrip. Dabei geht es nach Japan, und sie ist Japanerin. Sie ist ihrer Heimat verbunden und wird im deutschen Alltag nicht müde, deren Vorzüge aufzuzählen. Generell ist sie also Japanreisen gegenüber alles andere als abgeneigt. Es ist auch nicht so, dass diese spezielle Reise uns an besonders unwegsame, unerforschte oder anderweitig ansatzweise alptraumhafte Orte innerhalb des Landes bringen würde.

Ein ganz besonderes »fiilis«

Greta hat sich Kaisa Mäkäräinenes Gästebuch angesehen, auf ihrer Homepage. Schließlich muss man als Glücksbär ja wissen, was die Leute so denken. Aber dann hat Greta ganz schnell beschlossen, dass sie nur für die Live-Unterhaltung da ist, dass sie im Stadion hüpfen und klatschen und Fahnen schwenken wird, egal ob es dunstig, kalt, eng oder leer ist, aber dass sie Kaisa nicht online begleiten muss. Im übrigen findet sie, dass die Fans dasselbe machen sollten. Statt Küsse übers Netz zu schicken und sich in selbstverliebten Sprüchen zu gefallen, sollten sie lieber ins Stadion kommen, auch wenn Kaisa keine Chance hat, wie bei der Verfolgung letzten Sonntag. Es gab fast keine Karten mehr, aber die Ränge waren trotzdem nur gut halb gefüllt. Biathlon in Finnland steht und fällt mit Kaisa Mäkäräinen.

Vorwurfsvolle Blicke auf dem Teller: Whitebait

Wenn es Frühling wird in Neuseeland und plötzlich überdurchschnittlich viele Leute »wegen Krankheit« bei der Arbeit fehlen, dann ist es wieder so weit: Die Whitebait-Saison hat begonnen! Vor allem an der Westküste der Südinsel ist Whitebaiting ein Volkssport, der mit geradezu religiösem Eifer betrieben wird.

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Aus der Presse

Im CONBOOK Magazin

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Schneeträume
Diesen Herbst hat es bei uns erst ein Mal geschneit. Die Bürgersteige waren am Morgen glatt, richtig eisglatt, denn am Tag davor hatte es geregnet, und die traurig dünne Schneedeck [weiterlesen ...]


Erfahrungen eines Internetjunkies
Ich bin bekennender Internetjunkie. Ob Kontakte pflegen, Nachrichten schauen oder Wissenslücken füllen, das Internet ist mein bevorzugtes Werkzeug dafür. Nur wenn ich im Urlaub bin [weiterlesen ...]

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Chinakinder

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Moderne Rebellen in einer alten Welt

Ein Coffee to go in Togo

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Ein Fahrrad, 26 Länder und jede Menge Kaffee

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