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Mattioli, SandroSandro Mattioli ist von klein auf daran gewöhnt worden, mit mehreren Kulturen umzugehen: In seinem Heimatdorf in Schwaben war er für einen Schwaben zu italienisch, in den Ferien in Italien dagegen für einen Italiener zu deutsch. Später kamen zu den gewohnten Reisen zu den Verwandten in einem Kaff in den Abruzzen weitere Touren zu den entlegensten Flecken Italiens. Zudem verfeinerte ein Erasmusaufenthalt in Rom sein Italienbild. KurzinterviewVollständiger Name: Sandro Hermann Mattioli Geboren: 1975 in Heilbronn Warum sind Sie Autor geworden? "Gemeinhin denkt man ja, die Unterschiede zwischen Italien und Deutschland wären nicht so groß. Doch in meinem Leben haben sich diese doch sehr sehr oft gezeigt: auf Urlauben, im Erasmusstudium, bei meiner Familie, heute im römischen Alltag. Grund genug, das alles mal aufzuschreiben." Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert? "Zu sehen, dass der Horizont nicht das Ende ist, sondern immer auch ein Anfang." Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt? "Was architektonische Feinheit anbelangt, ist die Piazza Campidoglio auf dem Kapitolshügel unschlagbar, ein Meisterwerk von Michelangelo. Doch es gibt viele schöne Plätze auf der Welt, zu viele, als dass man vom schönsten sprechen könnte. Wer einmal Sardiniens traumhafte Küste oder das wilde Gebirge der Abruzzen bereist hat, wird auf diese Frage keine eindeutige Antwort geben können." An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen? "So ein Ausflug zum Mond wäre schon schön gewesen." Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft? "Irgendwann einmal nach Timbuktu, weil der Name der Stadt so schön ist." |
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