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Aus der Presse

"Auch Einheimische finden in diesem Band jede Menge Unterhaltsames und auch durchaus Neues über die Sitten und Gebräuche der eigenen Heimat, vor allem aber über die skurrilen Ausprägungen, die die einen liebenswert und die anderen allenfalls befremdlich finden. [Das "Heimatbuch Westfalen"] verspricht [...] einen bunten Strauß rund um die eigenen Lebensbedingungen und die entsprechende Außenwirkung." (Andreas Thiemann, Westfalenpost, 24. Dezember 2011)

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Andreas Kläne

Totgeliebt


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Karin Krogmann ist jener Typ Frau, den die Gesellschaft "Dame" nennt. Auch nach 29 Jahren führt sie noch eine Ehe, um die ihre Freunde sie beneiden. Wenn das Thema auf ihren Mann kommt, sagt sie mit glaubwürdiger Verliebtheit, er sei der klügste, schönste und galanteste Mann, der ihr jemals begegnet sei. Doch eines Morgens geht sie zur Polizei und macht ein unglaubwürdiges Geständnis...

Die Geschichte beginnt an einem Junimorgen im Polizeirevier von Brooksiel. Eine zierliche, adrette Frau Anfang 50 bringt die kleinstädtische Routine der Polizisten durcheinander. Sie behauptet, soeben ihren Mann erschossen zu haben. Polizeiobermeister Udo Kemper kann der Aussage Karin Krogmanns kaum Glauben schenken. Sie spricht zu beherrscht, hat zu viel Klasse, passt in keine Schublade, in die er Mörderinnen sortiert.

In ihrer Wohnung finden die Polizisten tatsächlich einen Toten.

Im Verhör scheint die mutmaßliche Täterin aus ihrem Leben kein Geheimnis zu machen. Sie erzählt von Konstantin, ihrem Mann. Er sei "der klügste, schönste und galanteste", den sie jemals kennengelernt habe. Er sei Offizier, Jetpilot und Fluglehrer. Und nach 29 Jahren habe er etwas getan, das die scheinbar so perfekte Fassade zum Einsturz gebracht hat.

"Totgeliebt" erzählt die wahre Geschichte der Karin Krogmann. Vom ersten Kennenlernen bis zur völligen Hingabe zeigt der Roman den Verlauf ihres Lebens und der Liebe zu ihrem Ehemann Konstantin, der in ihren Augen perfekter nicht sein könnte. Der Roman zieht seine Leser tief in die Gefühlswelt einer Beziehung, die nach außen makellos scheint und vom Umfeld als das Paradebeispiel eines glücklichen Zusammenlebens gesehen wird.

Doch hinter dieser Fassade entwickelt sich eine Dramatik, die in einem Verbrechen endet, dass Karin Krogmann nach eigener Beschreibung "zur Unperson" gemacht hat.

Pressestimmen

""Totgeliebt" ist als Tatsachenroman ein Beitrag zur Psychologie des Verbrechens und basiert auf einem wahren Fall der deutschen Justiz. Der Roman berührt durch die eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich ihren Weg durch die Fassade einer fast perfekten Ehe sucht."

(Der Teckbote, 7. Januar 2009)

"Teils emotional, teils erschreckend nüchtern schildert der Autor sämliche Details, die über Jahrzehnte zu dem Mord geführt haben. "

(Stadtmagazin Halle, 23. November 2008)

"Stück für Stück zieht [der Autor] den Leser tiefer in die Gefühlswelt einer Beziehung, die nach außen makellos scheint. [...] Spannender Tatsachenroman, der nicht zuletzt ein Beitrag zur Psychologie des - weiblichen - Verbrechens ist."

(Sonntagsanzeiger Siegerland, 1. Juni 2008)

Der Autor

Andreas Kläne

Andreas Kläne, 1956 in Cloppenburg geboren, arbeitete lange Jahre als Redakteur bei verschiedenen Verlagen und ist heute als freier Journalist tätig. Er ist Verfasser zahlreicher Berichte und Reportagen, vor allem aus den Bereichen Partnerschaft, Soziales, Kunst und Natur.

Für Totgeliebt recherchierte er anderthalb Jahre im Umfeld und in der Vergangenheit der Täterin und ihres Mannes, verfolgte den gesamten Gerichtsprozess und führte zahlreiche und lange Interviews mit der Inhaftierten im Gefängnis.