Claudia Heuermann

(© Rainer Hartmann)

Claudia Heuermann wurde in Berlin geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Grafikdesign in Trier und absolvierte ein Filmstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln, bevor sie bei den Bavaria Studios in München landete. Von dort aus zog es sie immer öfter nach New York, wo sie schließlich ihre beiden preisgekrönten Filme über die Downtown Jazz- und Avantgardeszene drehte: Sabbath in Paradise (ausgezeichnet als bester langer Film auf dem Dokumentarfilmfestival Nyon 1997, Ausstrahlung im WDR) und A Bookshelf on Top of the Sky – 12 Stories about John Zorn (Dokumentarfilmpreis Filmfest München 2002, Vorführung u. a. im Museum of Modern Art in New York).

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes beschloss Claudia Heuermann allerdings, Filmkarriere und Stadtleben an den Nagel zu hängen und der Zivilisation den Rücken zu kehren. Mit ihrer Familie kaufte sie 2011 ein altes Bauernhaus in Upstate New York, nahe Woodstock, um dort einen Selbstversorgerhof aufzubauen und als Farmerin mit Ziegen und Hühnern in der Wildnis zu leben. Die Abenteuer, die sie dort erlebte, und die existenziellen Erfahrungen, die sie machte, haben ihr Leben für immer verändert.

Im Sommer 2018 kehrte sie zurück nach München, wo sie heute mit ihren Söhnen lebt – allerdings nicht, ohne hin und wieder von einem einsamen Hof in den Bergen zu träumen.

www.instagram.com/claudiaheuermann

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Interview

Vollständiger Name: Claudia Heuermann

Geboren in Berlin

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Eigentlich bin ich Filmemacherin, doch ich mag es, verschiedene Dinge auszuprobieren und Neues zu lernen. Daher zog ich in die Wildnis und wurde Farmerin – worüber ich schließlich ein Buch geschrieben habe.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Ich liebe es, meinen Horizont zu erweitern, Erfahrungen zu sammeln und neue Dinge zu lernen.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Ein einsamer Bergsee in den Alpen, oder auch ein Berggipfel. Die Gewaltigkeit dieses grandiosen Gebirges erfüllt mich immer wieder mit Ehrfurcht und rückt die Dinge in die richtige Perspektive.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Ich wäre sehr gern mit dem Forschungseisbrecher Polarstern unterwegs.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Auf einem Filmfestival in Kiew besuchte ich einen Empfang und wunderte mich, dass zum Kaviar kein Schampus gereicht wurde, sondern nur einfache, sehr große Wassergläser. Ich nahm trotzdem eins – es stellte sich heraus, dass es randvoll mit Vodka gefüllt war. Aus Höflichkeit trank ich das ganze Glas ...

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Jeder Traum führt irgendwann zum Erwachen – welches wiederum zum nächsten Traum führt, dem man folgen und den man ausprobieren kann.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

In die bayerischen Alpen, und zwar immer wieder. Dann steht Island auf dem Programm, und mit meinen Söhnen habe ich vereinbart, dass wir uns den Himalaya anschauen (ohne Everest Besteigung) – falls mein Buch ein Bestseller wird ;-)

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© istockphoto.com/Alan Tobey

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