Clemens Sehi

Clemens Sehi ist Creative Director, Werbetexter, Reisejournalist, -blogger und -fotograf. Als Urgestein unter den Reisebloggern schreibt er auf travellersarchive.de über seine Abenteuer in über 90 Ländern – darunter auch ungewöhnliche Reiseziele wie der Senegal, der Libanon, Äthiopien, Iran und Irak.

Gemeinsam mit Anne Steinbach ist er Gründer von travellersarchive.de, einem Online-Reisemagazin, das fernab von Reisetrends einen ehrlichen Eindruck von der Welt vermittelt.

Clemens Sehi war Talent of the Year an der Hamburg School of Ideas. Er studierte Philosophie, Politikwissenschaften und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, hospitierte in der Theaterdramaturgie und arbeitete im aktiven Filmbusiness. Er steht im Guinness-Buch der Rekorde für das längste Musikstück der Welt. Seine Fotoreportagen aus dem Iran wurden im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt.

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Bei CONBOOK erschienen

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Interview

Vollständiger Name: Clemens Martin Sehi

Geboren: 1984, Pforzheim

Warum sind Sie Autor geworden?

Bücher, TV, Filme – alles schön und gut. Ich aber wollte die Welt schon immer mit meinen eigenen Augen sehen. Sie begreifen. Anfassen. Riechen und schmecken. Als Schreiberling habe ich das Privileg, anderen davon zu erzählen und auf offene Ohren und nicht selten auch auf offene Münder zu stoßen. Das ist etwas unheimlich Schönes. Etwas, das berührt und einen immer wieder von Neuem zeigt, wie wichtig und richtig die Arbeit als Reiseschreiberling ist. Ob in Buchform, in Pixeln eines Reiseblogs oder durch die unendliche Kraft der Bilder. Mit anderen Worten: Leben um zu reisen. Reisen, um davon zu erzählen.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Man sagt ja, das Reisen bildet. Ja, da ist was dran. Aber es geht gar nicht um die eigene Bildung. Sondern vielmehr darum, seinen eigenen Horizont immer wieder neu zu verschieben. Es geht darum, den eigenen Blickwinkel auf die Welt neu zu justieren. Jede Reise verläuft anders, als anfangs geplant. Scheinbar beiläufige Sätze, die auf Reisen fallen, bleiben für Ewigkeit in unserer Erinnerung. Gesichter werden zu Charakteren. Unbekannte zu Freunden. Das Reisen ist wie ein großer Zirkus, der sich immer wieder von Neuem aufstellt, für die nächste, noch größere Show. Das allein macht es lohnenswert.

Welcher ist für sie der schönste Platz der Welt?

Für mich hat der schönste Ort der Welt keine spezifischen GPS-Koordinaten. Er kann überall sein und nirgendwo zugleich. Oder vielmehr zwischen den Dingen. Für mich kommen die schönsten Orte immer mit einer bestimmten Tageszeit daher oder sogar einem bestimmten Moment. Das kann der Sonnenuntergang von der Düne sein, wenn der rotglühende Ball ins Meer taucht. Es kann der Moment sein, wenn du auf dem Minarett stehst und plötzlich der Muezzin anfängt zu rufen. Oder es ist der Anblick der in Zeitlupe zerfallenen Wolken am Tafelberg.

An welcher Expedition hätten sie gerne teilgenommen oder würde Sie gerne teilnehmen?

Trotz zahlreicher Reisen in unterschiedlichste Ecken des Kontinents ist Afrika immer noch ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt für mich und ein großer Fleck auf der Landkarte. Einer, der mitunter die größtmögliche Faszination ausstrahlt. Afrika war immer ein Magnet für Entdecker aus allen Erdteilen. Da hätte ich mich schon gerne mal angeschlossen.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Reisen ist immer eine Lektion und kommt auch mal als kulturelle Ohrfeige daher. Das man den Persischen Golf im Iran lieber nicht als Arabischen Golf bezeichnet, musste ich auch erst einmal lernen…

Haben Sie eine Erkenntnis, die sie loswerden möchten?

Das Reisen führt einen zu jenem Ich, das man am liebsten sein will. Vielleicht ist es genau das, das große Glück des Reisenden.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Am liebsten dorthin, wo sie noch zu finden sind: die unerzählten Geschichten, die urigen Charaktere, die wilden Erlebnisse. Und davon gibt es noch sehr, sehr viele.

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© istockphoto.com/Luciano Mortula

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