Fritz Schumann

Fritz Schumann berichtet seit 2009 als Fotojournalist und Filmemacher für deutsche und internationale Medien aus und über Japan. Die Arbeit von dem gebürtigen Berliner (* 1987) wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. als dpa-Newstalent und College Photographer of the Year.

Seit sich eine seiner Geschichten aus Japan viral online verbreitete und einen Tourismus-Boom im Iya-Tal auslöste, ist er mit seiner Arbeit regelmäßig im japanischen Fernsehen zu sehen. Seine Filme und aktuellen Recherchen gibt es online auf www.fotografritz.de.

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Bei CONBOOK erschienen

Interview

Vollständiger Name: Fritz Schumann

Geboren: 1987, Berlin

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Es liegt wohl in der Familie: Wie mein Vater bin auch ich Journalist geworden. Erst die Schülerzeitung, dann die Regionalzeitung und irgendwann war ich freier Auslandskorrespondent in Tokyo, Japan.

Heute habe ich eher das Problem, dass ich mehr als »nur« Autor bin. Ich habe Fotojournalismus studiert, um meine Geschichten bebildern zu können, und arbeite daher auch als Fotograf. Meine Arbeit wurde auch auf internationalen Filmfestivals gezeigt, dort bin ich dann der Filmemacher oder Regisseur Fritz Schumann. Wenn mich bei einer Party heute jemand fragt »Und, was machst du so?« muss ich entweder lange erklären – oder ich such mir einen Beruf aus.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Verständnis gewinnen, jenseits von Bildern und Klischees.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Ich denke an den Bryant Park in New York City, neben der Public Library. An mein Haus in Tokyo, das vorher ein chinesisches Restaurant war. Oder mein Balkon in Berlin, mit Blick über die Stadt.

Ich denke, der schönste Platz ist der, wo ich gerade nicht bin. Er verspricht die größte Sehnsucht.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Ich würde gern mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking reisen – und dann weiter mit dem Schiff nach Japan. Von Tokyo dann mit der Fähre zu den Ogasawara-Inseln, die zwar 1000 km südlich von Japan liegen, aber noch zu Tokyo gehören.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Dass ich bei einem Essen in Japan die Dekoration mitgegessen habe.

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Lieber wenige Orte bereisen, dafür sich mehr Zeit nehmen.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Mein Traum als Jugendlicher war es, in Japan zu leben. Dann zog ich 2009 nach Tokyo. Dann wollte ich mal in New York City leben, was ich zwischen 2015 und 2017 mit Abständen auch durfte. Als nächstes reizt mich China, vielleicht Hong Kong oder Shanghai.

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