Johanna Marius

Johanna Marius, geboren 1946 in München, begann ihren professionellen Werdegang als Übersetzerin und Dolmetscherin. Diese Ausbildung ergänzte sie mit anerkannten Sprach- und Trainerzertifikaten. Lange Jahre beruflicher Auslandserfahrung in den USA, in Italien, West-Samoa und West-Afrika haben sie geschult, sich intensiv mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Heute leitet Johanna Marius das Münchner Institut Languages & Intercultural Training und bietet ihren Klienten maßgeschneiderte Programme für interkulturelle Kommunikation. Dabei vermittelt sie nicht nur kulturelle Spezifika für Geschäftsreisen und Verhandlungen, sondern bringt ihr Know-how auch bei der Entwicklung strategischer Zielsetzungen ein. Denn Auslandsinvestitionen oder neue Businesspartnerschaften können an missverständlichen Ausdrucksweisen leicht scheitern. In Zeiten der Globalisierung reicht es nicht, nur Englisch zu sprechen, sondern es ist nötig, auch das, was zwischen den Zeilen erwartet wird, zu entschlüsseln.

Auch außerhalb ihres Instituts ist Johanna Marius international bestens vernetzt und engagiert sich für eine Verständigung zwischen den Kulturen. 2010 wurde sie in den Bundesvorstand der Business and Professional Women (BPW Germany e.V.) gewählt und ihre dortige Arbeit hat sie bereits als Delegierte zu den Vereinten Nationen nach New York geführt.

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Bei CONBOOK erschienen

Interview

Vollständiger Name: Johanna Marius

Geboren: in München im Jahr 1946

Warum sind Sie Autor/in geworden?

Schreiben ist etwas Neues für mich und deshalb aufregend und spannend. Normalerweise stehe ich vor Gruppen oder coache Einzelpersonen. Mit einem Buch kann ich viele Menschen erreichen, die vielleicht kein Seminar besuchen würden.
Ich freue mich auf das Endprodukt: ein handliches Buch mit nützlichen Informationen, das den Lesern Erkenntnisse bestätigt, ihren Bezugsrahmen erweitert und vielleicht auch das ein oder andere Schmunzeln entlockt.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

Für mich sind das lohnenswerteste auf Reisen die Menschen, denen ich begegne. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie Menschen ihr Leben organisieren, wie sie ihr Glück suchen und was Glück für sie bedeutet.
Die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen mache, fließen in meine Arbeit ein. Durch meine Erfahrung auf fünf Kontinenten und die Beobachtungsgabe, die ich im Laufe der Zeit entwickelt habe, kann ich mich leicht einfügen.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Das kann ich immer nur für den Moment sagen. Seit ein paar Jahren ist es meine Wohnung in München. Wenn ich mich jedoch gedanklich zurückversetze, dann tauchen Bilder auf wie »mein« Strand von Taumesina in West Samoa, die Chesapeake Bay, ein Lotusteich in Bali, oder die Lagune von Bora Bora, in der ich jeden Abend zur gleichen Zeit zwei riesige Stachelrochen bei ihrem Tanz beobachten konnte.
Aber der schönste Platz der Welt ist ein Gefühl. Geborgenheit, dazugehören, nichts erklären müssen.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Eine Expedition ist wie ein Roadmovie. Vielleicht von Nordafrika durch westafrikanische Länder nach Südafrika, auf der Suche nach Kunst und Lebensstil und auf der Suche nach dem Löwenbaby, das ich streicheln möchte.
Das ist ein Traum, den ich mir erfüllen kann, wenn ich viel Geld und viel Zeit habe – vielleicht im nächsten Leben.

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Eigentlich keines. Man verzeiht sich solche Dinge mit der Zeit.

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Ja. Eine Erkenntnis und einen Rat an alle Menschen, die auf dem internationalen Marktplatz tätig sind: Unterstellen Sie nie etwas und gehen Sie nie davon aus, dass Sie eine Situation in einer fremden Kultur genau richtig einschätzen. Abwarten oder Fragen ist immer sinnvoll.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Das wird sich zeigen. Ich plane mit einer großartigen Frau in Burkina Faso ein Schulungsprojekt für Frauen, das der Resozialisierung nach Ausgeschlossensein durch ein körperliches Leid dient. Die Reise geht weg vom Kommerz hin zum Weiterreichen der vielen guten Dinge, die mir mein Leben beschert hat.

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Weitere Informationen zum Institut Languages & Intercultural von Johanna Marius

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