Kristina vom Dorf

Die Bloggerin und Autorin Kristina vom Dorf hat ihre Wurzeln in einer 750-Seelengemeinde in Sachsen, fühlt sich aber nur in der weiten Welt zu Hause und jagt von einem Umzug in den nächsten. Nach ihrem Masterabschluss im Bereich Medienkommunikation hat sie als Moderatorin und Journalistin vor und hinter der Kamera gearbeitet. Seit ihrem Umzug nach Dänemark hat sie sich voll und ganz der Autorentätigkeit verschrieben.

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Interview

Vollständiger Name: Kristina Zorniger

Geburtsjahr und Geburtsort: 07.01.1987 in Werdau (Sachsen)

Warum sind Sie Autorin geworden?

Lange Zeit habe ich mich der Arbeit vor und hinter der Kamera verschrieben, habe außerdem in einem großen Automobilkonzern im Medienbereich gearbeitet. Allerdings sind meine Familie und ich ständig auf dem Sprung, ziehen viel um, leben in verschiedenen Ländern und Städten. Schon vor meiner Zeit als Autorin, direkt nach dem Studium, war ich selbstständig als Journalistin und Reporterin. Für mich gibt es nichts Schöneres als die Selbstständigkeit und das kreative Arbeiten, egal, wo ich mich in der Welt aufhalte. Die Arbeit als Autorin bietet als einer der ganz wenigen Jobs diesen Luxus. Völlig egal, ob am Strand, auf dem höchsten Berg, neben einer Wiese voller Kühe oder in einem Café in der Großstadt, wenn ich schreibe, bin ich in meiner eigenen Welt, und dort gefällt es mir ausgezeichnet. Als ich dann gemerkt habe, dass ich andere Menschen, meine Leser, mit in diese bunte, verrückte und spannende »Kristina-vom-Dorf-Welt« nehmen kann, wusste ich, dass Autorin zu sein meine absolute Erfüllung ist.

Was empfinden Sie an Reisen lohnenswert?

Im Moment sind Reisen für mich Urlaub. Wirklich lohnenswert ist es für mich dagegen in fremden Ländern zu leben. Nach ein paar Jahren versteht man die Kultur, verändert sich selbst und pickt sich Angewohnheiten, Bräuche und Eigenarten heraus, die man sein Leben lang nutzen und nicht mehr vergessen wird. Nach einer Reise habe ich diesen Effekt nicht, dafür sind meine Reisen nie lang genug und dienen einzig uns allein der Erholung.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Der schönste Platz der Welt ist dort, wo mein Mann und meine Kinder sind. Egal wohin wir als Familie gehen, in der Zeit, in der ich an diesem Ort lebe, ist dieser Ort mein Zuhause und ich möchte nicht wo anders sein. Die Malediven sind allerdings auch nett.

Kulturelle Missverständnisse?

In den ersten Wochen Dänemark ist mir eine Kleinigkeit passiert, die mir schrecklich peinlich war, obwohl es nichts Weltbewegendes war. Beim Anstellen an der Supermarktkasse habe ich meine Produkte auf das Band gelegt und mich gewundert, warum sich die Menschen vor mir zu mir umgedreht haben. Ich habe freundlich gelächelt und gewartet, bis ich an der Reihe war. Die Kassiererin war alles andere als nett zu mir. Ich habe Englisch mit ihr gesprochen, damals konnte ich noch kein Dänisch. Nach dem Abkassieren hat sie mir dann zu verstehen gegeben, dass die Kasse bereits geschlossen worden war, vor mir. Das stand auch idiotensicher auf dem Warentrenner meines Vordermannes. »Lukket« stand da, also »geschlossen«. Alle wussten es – außer der Neudänin aus Deutschland. Die Blicke werde ich nie vergessen. Keiner wusste, dass ich das Schild nicht verstand, alle dachten, ich bin einfach so dreist, es zu missachten. Sehr, sehr peinlich!

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Wenn Sie jemals die Chance haben, beruflich oder der Liebe wegen ins Ausland zu gehen, dann nutzen Sie diese! Das Leben in einem fremden Land, mit einer anderen Sprache und Kultur ist absolut aufregend, prägend und bereichernd. Als mich das Schicksal nach Dänemark führte, war ich voller Vorurteile, kritisch und wusste, dass ich mir dieses Land niemals aus freien Stücken zum Leben ausgesucht hätte. Nach einer Woche war ich schwer verliebt und hatte drei unvergessliche Jahre bei den glücklichsten Menschen der Welt.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Ich möchte gern noch in ein paar anderen Ländern leben und erst nach Deutschland zurück, wenn unsere Tochter in die Schule muss. Vielleicht gibt es also bald ein weiteres Buch aus der Reihe »Was Sie dachten niemals über ... wissen zu wollen«. Und vielleicht werde ich doch irgendwann der Rastlosigkeit müde und finde mein Land, meine Stadt und meinen Ort, an dem ich dauerhaft leben möchte. Im Moment bin ich gespannt, wo es uns als Nächstes hinzieht, es wieder Zeit wird, die Umzugskartons zu packen.

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© istockphoto.com/Alan Tobey

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