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Nadine Lucks Tipps für eine pannenfreie Weihnachtszeit

Was haben die Weihnachtszeit und Bayern gemeinsam? Vieles, zum Beispiel ungeschriebene Bräuche und Regeln, die schnell zu Fettnäpfchen werden können. Wie gut, dass wir mit Nadine Luck nicht nur eine Fachfrau für Bräuche in Bayern, sondern auch eine echte Weihnachts-Knigge-Expertin unter unseren Autorinnen haben! Für unsere Stories hat die Fettnäpfchenführer Weihnachten-Autorin aufgeschrieben, was man in der besinnlichen Zeit besser nicht tun sollte ...

Eins vornweg: Weihnachten kommt das Christkind – und kein Hygienebeauftragter. Ums Putzen geht es also nicht beim Fest der Liebe. Es geht um viel mehr. Hier ein paar Punkte, die das Fest der Liebe schöner machen:

  1. Keinen Lebkuchen vor dem 1. Advent essen. Wer ihn bereits im Hochsommer verspachtelt, hat doch Heiligabend keine Lust mehr drauf, und das wäre schade.
  2. Dasselbe gilt beim Weihnachtsbaum: Alle, die ihn schon Anfang Dezember dekorieren, kriegen Heiligabend keine leuchtenden Augen mehr, wenn sie das dann mittlerweile zum Inventar gewordene Pflänzchen sehen.
  3. Wer denkt, Weihnachten ist zum reinen Konsumfest verkommen, sollte auch sehen, dass viele Menschen in der wertvollen Zeit versuchen, Gutes zu tun: Sie spenden, melden sich bei der ungeliebten, aber einsamen Tante Frida, besinnen sich auf ihre Liebsten und ziehen sich mal komplett mit ihnen zurück.
  4. Während es das ganze Jahr über darum geht, bei Kollegen und Geschäftspartnern bleibenden Eindruck zu hinterlassen, sollte dies bei der Weihnachtsfeier tunlichst vermieden werden: Dirty Dancing oder intime Geständnisse sollten besser daheim als beim geschäftlichen Adventssingen stattfinden.
  5. Zum Nikolaustag sollte nur ein Nikolaus mit Bischofsmütze – und kein Weihnachtsmann im roten Bademantel engagiert werden. Klar, jeder ist ersetzbar, aber schön wäre es auch für das Christkind nicht, wenn plötzlich an Heiligabend die Zahnfee daherkommt.
  6. Weihnachten wird bis 2. Februar, Mariä Lichtmess, gefeiert. Wer vorher den Baum abmontiert, lässt die Müllabfuhr über den Jahreskalender entscheiden und nicht die Tradition.
  7. Wer den Text von »Stille Nacht« mitsingen kann, spürt die Magie der Christmette deutlicher.
  8. Aufs Schenken verzichten? Ach nööö. Geschenkt werden kann doch auch etwas, was zum Gelingen des Festes beiträgt: selbst gemachter Likör, Pralinen, Massagen.
  9. Familienbesuch kann lästig sein. Dennoch freut sich der Koch, wenn alle pünktlich zur Ente da sind, die stundenlang zubereitet wurde, und die Gäste freuen sich, wenn leidige Themen wenigstens Weihnachten mal nicht auf den Tisch kommen.
  10. Die Helene-Fischer-Show zum Fest schauen? Ach ja, warum nicht. Der Festtagsbraten wird viel besser verdaut, wenn sich wenigstens eine bewegt und verrenkt.

Noch mehr Fettnäpfchen zum Fest

Gurian Hollerbach, der Protagonist aus dem Fettnäpfchenführer Weihnachten, wäre sicher froh gewesen, wenn Nadine Luck ihm diese zehn Tipps verraten hätte.

Stattdessen blamiert sich Gurian, wo er nur kann – denn er kommt aus der Zukunft, wo schon seit Jahren kein Weihnachtsfest mehr gefeiert wird. Gurian reist aus dem Jahr 2226 ins heutige Deutschland. Nach anfänglichem Zögern nehmen ihn seine Vorfahren, die vierköpfige Familie Hollerbach, herzlich gerne bei sich auf. Zusammen bereiten sie sich auf das Fest der Feste vor, wobei Gurian in so ziemlich jedes vorweihnachtliche Fettnäpfchen tritt, dass sich ihm in den Weg stellt ...

Doch man muss nicht aus der Zukunft stammen, um den Überblick über die vielen Rituale und ungeschriebenen Regeln zu verlieren. Begleiten Sie Gurian und die Familie Hollerbach im Fettnäpfchenführer Weihnachten durch turbulente Adventswochen und lernen Sie mit ihnen, was diese Zeit so besonders macht.


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Die Autorin

Nadine Luck

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