Simone Bauer

(© Jelena Moro)

Simone Bauer, geboren 1990, veröffentlichte bisher sieben Bücher in verschiedenen Verlagshäusern und kam über den Musikjournalismus zu ihren Tätigkeiten bei egoFM und unzähligen Print- und Onlinemagazinen, wie die »Junge Leute«-Seite der Süddeutschen Zeitung, dem MISSY Magazine oder den Magazinen des Raptor Verlags zu japanischer und südkoreanischer Popkultur. Hier formte sie nicht nur ihre Expertise als Autorin im Bereich Feminismus und Queer Culture, sondern auch im Reisejournalismus, als sie ihre Leser*innen immer wieder nach Japan mitnahm.

Reisetipps für Ziele auf der Welt gibt Simone auf Instagram (@howmanyheartaches).

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Bei CONBOOK erschienen

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Interview

Warum sind Sie Autorin geworden?

Als großer Buffy-Fan habe ich im Alter von 12, 13 Jahren angefangen, Fanfictions zu schreiben. Daraufhin habe ich irgendwann damit begonnen, eigene Charaktere und Handlungen zu entwickeln. Durch einen Schreibwettbewerb, den ich im Alter von 19 Jahren gewann, kam ich zu meinem ersten Verlag für meine ersten Romane. Mit dem Musikjournalismus habe ich dann angefangen, weil ich mit 17 nach München gezogen bin, um wöchentlich mindestens eine Band live zu sehen. Das war für mich eine Win-Win-Situation, aus der sich nicht nur meine journalistische Arbeit im Bereich Popkultur und Mode entwickelte, sondern auch zu den Themen Queerness, Feminismus und schließlich Reisejournalismus.

Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert?

In erster Linie das Essen und die Mode anderer Länder. Aber auch: die Leute. Ich schätze an Ländern wie Japan, England oder Amerika das geordnete Anstellen, den guten Service und ein Lächeln an der Supermarktkasse. Das ist Balsam für meine Seele.

Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt?

Dotonbori in Osaka – Japans Küche.

An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen?

Mit Taylor Swift während der Eras Tour einmal den Planeten innerhalb von zwei Jahren zu umrunden, wäre wirklich mega gewesen! (So bleiben mir meine beiden Münchentermine und einer in Wien!)

Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen?

Man sagt den Queers immer nach, anderen die eigene Sexualität ins Gesicht drücken zu wollen. Gleichzeitig muss ich mir ja auch heterosexuelles Rumgeknutsche in der Öffentlichkeit ansehen. Lasst uns leben!

Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten?

Beim Schreiben meines Buchs hörte ich immer wieder, dass man ja sicher auch queere Orte in Europa einfach googeln könnte. Die Wahrheit ist, dass viele Guides einfach nicht aktualisiert werden oder voneinander abschreiben. Mir war es wichtig, jeden Buchstaben von LGBTQIA+ und jede Reisevorliebe zu berücksichtigen – und natürlich auch mit Locals zu sprechen.

Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft?

Immer wieder nach Japan.

© istockphoto.com/Alan Tobey

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