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News, Special & mehr | Veronika WengertVeronika Wengert, M.A., geboren 1974 in Karlsruhe, hat sich ihr Studium der Südslawistik, Russistik und Journalistik zum Beruf gemacht. Bereits während ihrer Studienzeit recherchierte sie als Praktikantin für deutschsprachige Medien in Russland. Ab 2001 erkundete sie als Redakteurin der Moskauer Deutschen Zeitung knapp vier Jahre lang die russische Hauptstadt - immer auf der Suche nach einer guten Geschichte. In Sofia (Bulgarien) absolvierte sie ihr berufsbegleitendes Aufbaustudium "Master für Medien und interkulturelle Kommunikation". Schließlich zog es Veronika Wengert dann in eine wärmere Gegend: Nach Zagreb/Kroatien, wo sie seit 2005 als freie Journalistin, Reisebuchautorin und Übersetzerin für mehrere slawische Sprachen tätig ist. Doch die Liebe zu Russland lässt Veronika Wengert seit nunmehr über 15 Jahren nicht mehr los - und sie fährt immer wieder dorthin. KurzinterviewVollständiger Name: Veronika Wengert Geboren: 1974 in Karlsruhe Warum sind Sie Autor/in geworden? Es ist überaus faszinierend, die Vielfältigkeit unserer Welt ganz subjektiv in kurze Sätze zu verpacken, gewissermaßen das Komplexe für jedermann verständlich zu formulieren. Außerdem schreibe ich schon seit Schulzeiten sehr gerne. Das lässt mich nicht mehr los! Was empfinden Sie an Reisen als lohnenswert? Es macht mir großen Spaß, neue Gegenden, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Und gerade Osteuropa eignet sich hervorragend, Orte zu entdecken, in denen es kaum Touristen gibt und man zu den ersten gehört. Welcher ist für Sie der schönste Platz der Welt? Je nach Befindlichkeit wechseln diese Orte. Zu den faszinierendsten Schauplätzen gehört ohne Zweifel die Moskauer Innenstadt. Oft setze ich mich in ein Taxi und lasse das abendliche Lichtermeer während der Fahrt auf mich einwirken und an mit vorüberziehen. Mein privates Lichterkino ist das gewissermaßen. An welcher Expedition hätten Sie gerne teilgenommen oder würden Sie gerne teilnehmen? In 80 Tagen um die Welt wäre sicher auch heute noch eine große Herausforderung. Oder die russischen Inseln im Nordpolarmeer, das wäre sicher faszinierend, auch wenn ich Kälte nicht so mag. Welches kulturelle Missverständnis nagt immer noch an Ihnen? Als ich nach jahrelangem Slawistikstudium in Deutschland das erste Mal in Bulgarien zu Besuch war und der Taxifahrer am Flughafen auf meine Frage 'In die Innenstadt?' nur den Kopf schüttelte. Ich war geschockt, dass mir bislang niemand erklärt hatte - auch nicht meine Bulgarisch-Dozenten -, dass ein Kopfschütteln "Ja" und ein Nicken "Nein" bedeutet, es also genau umgekehrt wie in Deutschland ist. Da habe ich gemerkt, dass ich Bulgarien eigentlich nur theoretisch kenne - und das auch nicht wirklich. Haben Sie eine Erkenntnis, die Sie loswerden möchten? Meine Russischlehrerin an der Uni sagte immer, dass es wichtiger sei, beim Wodka-Trinken mit den Russen gut aufzutreten, als die Grammatik perfekt zu beherrschen. Recht hat sie, denn Geschäfte werden dort anders als bei uns geschlossen! Wohin geht Ihre Reise in der Zukunft? Oh, mit Osteuropa habe ich noch lange nicht abgeschlossen - dazu gibt es einfach noch viel zu viel zu entdecken, vor allem abseits der herkömmlichen Touristenpfade. Kraotien, mein derzeitiger Wohnort, fesselt mich natürlich auch privat - da ich zweisprachig aufgewachsen bin (deutsch und kroatisch). Daher kommt auch meine Leidenschaft für slawische Sprachen. Ich bleibe dem Osten und Südosteuropa sicher noch eine Weile treu, auch beruflich, da ich als freie Journalistin mit Schwerpunkt Südosteuropa / Ex-Sowjetunion sowie als Übersetzerin für slawische Sprachen tätig bin. Meine Leidenschaft! | Aktuelles
12.01.2012
Autorenreise: Auf den Spuren von Witwentröstern und lila PudelnReiseanbieter Dr. Tigges bietet in diesem Jahr die Reise zum Buch an [mehr ...]
11.01.2012
"In Indien": Neuer Blog im CONBOOK MagazinUnsere Autorin Karin Kaiser reist durch Indien und schreibt ihre Erfahrungen live für uns nieder [mehr ...]
15.12.2011
Neu im Programm: Der ultimative Ratgeber für den Schritt nach FrankreichDie Journalistin Andrea Kother liefert den perfekten Berater in Buchform - für Reisende und Auswanderer [mehr ...]
05.12.2011
Neu auf unserer Homepage: Das CONBOOK MagazinAmüsantes und Wissenswertes aus der ganzen Welt [mehr ...] Termine
10.02.2012 19:00h
Sandro Mattioli liest aus seinen beiden WerkenLesung aus dem "Fettnäpfchenführer Italien" und "Die Müll-Mafia"
17.02.2012 20:00h
Lesung aus "Witwentröster und lila Pudel" im Alten Rathaus in HöfingenHolger Hommel präsentiert asiatische Momente in Höfingen bei Leonberg
16.03.2012 19:00h
Holger Hommel liest in Sindelfingen aus dem "Heimatbuch Schwabenland"Das Gasthaus "Zum Hirsch" präsentiert eine schwäbische Dinner-Lesung
20.04.2012 15:00h
Vergnügliche Lehrstunde deutsch-spanischer MissverständnisseUnsere Fettnäpfchenführerautorin Lisa Graf-Riemann präsentiert interkulturelle Fallstricke in Bremen |